Ukraine hofft auf „Sheva“

Die Euphorie im EM-Veranstalterland Ukraine ist nach dem 2:1-Startsieg über Schweden fast grenzenlos. Hauptverantwortlicher dafür war jener Mann, dem selbst im eigenen Land viele nicht mehr zugetraut hatten,
dass er die Rolle des Nationalhelden als 35-Jähriger noch spielen kann. Doch Andrej Schewtschenko belehrte
die Kritiker mit seinen zwei Kopfballtoren eines besseren, seine Rückenprobleme schob er beiseite. Für
Nationaltrainer Oleg Blochin war dies keine Überraschung: „Ich konnte nicht nachvollziehen, warum
Schewtschenko vor dem Turnier abgeschrieben wurde. Ich weiss um seine Klasse.“ 48 Mal hat der Stürmer
nunmehr für die Ukraine getroffen, 127 traf er gar einst für die AC Milan ins Netz. Und offensichtlich
hat es „Sheva“, der vor 16 Jahren sein erstes Länderspieltor für die Ukraine erzielte, noch immer drauf.

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